Sehr interessant finde ich den Aspekt des "inneren Kindes", ursprünglich ein psychotherapeutisches Modell, um innere Erlebniswelten zu betrachten und zu beschreiben. Der Gedanke, dass jeder Mensch grundsätzlich diese liebevolle innere Beziehung zwischen dem inneren Kind und dem Erwachsenen herstellen oder wieder zugänglich machen kann, ist ein hoffnungsvoller Gedanke. Ich frage mich nur, inwiefern das alleine, ich meine ohne professionelle Unterstützung gelingen kann, insbesondere bei Menschen, die keine oder nur sehr eingeschränkt positive, frühe Beziehungs-/Bindungserfahrungen gemacht haben. Vielleicht hat jemand hier einen Gedanken dazu, den er/sie gerne teilen möchte - ich würde mich freuen! :)
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Ich kann Deine Gedanken gut verstehen,dass Du Dich fragst wie sich denn eine liebevolle Beziehung zum inneren Kind herstellen lässt,wenn ein liebevoller Umgang nicht in vollem Umfang oder kaum gegeben war.
Kann mir aber vorstellen,dass da möglicherweise auch Deine Ahninnen positiv mit herein wirken können,selbst wenn dies Deinen Eltern vielleicht nicht so möglich war.
Vielleicht aber Deiner Oma oder Uroma oder eine der sieben Frauen Deiner mütterlichen Linie vor Dir.
Eine von ihnen blickt gewiss liebevoll auf Dein inneres Kind und von daher ist es Dir ja doch gut und ohne fremde Hilfe möglich Dein inneres Kind zu sehen und liebevoll zu nähren.